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•Café Psy Basel

Warum ein Café Psy auch in Basel?

Ein "Café Philo" gibt es bereits in vielen Städten. Das einzige "Café Psy" der Schweiz ist seit 2000 in Lausanne auf Erfolgskurs. Interessierte Menschen treffen sich einmal pro Monat in der ungezwungenen Atmosphäre eines Cafés und sprechen miteinander über ein Thema des täglichen Lebens. Sie tauschen Gedanken und eigene Erlebnisse aus, moderiert von Psychologinnen und Psychologen.
Das Café Psy Basel, ein Angebot des Verbands der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten beider Basel (VPB), möchte einen solchen Ort des bereichernden Austauschs schaffen.

Was möchte das Café Psy Basel?

Miteinander ins Gespräch kommen über Themen und Probleme des Alltags, der Familie, der Partnerschaft, der Arbeitswelt, der persönlichen Entwicklung.

Sich in einer verständnisvollen Gesprächsrunde äussern über eigenes Erleben, Gefühle und Betroffenheit zu einem Thema.

Die Gespräche sind keine Psychotherapie, sie wollen auch keine Lösungen anbieten, sondern anregen, zum Weitersuchen und zu anregenden Gesprächen in Familie, Partnerschaft und Freundeskreis.

Der äussere Rahmen des Café Psy Basel

Das Basler Café Psy findet immer am dritten Dienstag des Monats in der OffenBar im Formonterhof, St. Johannsvorstadt 27, 4056 Basel, von 20 bis 21.30 Uhr statt.

Die einzelnen Abende sind einem Thema gewidmet. Zu Beginn wird das Thema in einem kurzen Statement eingeführt, dann sind alle aufgerufen, sich dazu persönlich zu äussern.

Gesprächsleitung und Moderation jeweils durch zwei erfahrene Psychotherapeutinnen, Psychotherapeuten.

Der Eintritt ist frei, Konsumation möglich.

Die Gesprächskultur

Es geht nicht um Wissensvermittlung über Psychologie oder psychologische Schulen, auch nicht ums "Psychologisieren": mit Hilfe der Gesprächsleitung sollen Alltagsthemen und -probleme unter psychologischem Aspekt betrachtet und angegangen werden.

Sprechen: sich frei und offen äussern dürfen - ohne Namensnennung - und sich dabei bewusst sein, dass es sich um ein öffentliches und nicht vertrauliches Gespräch handelt.

Zuhören und aufmerksam werden auf andere Erfahrungen und Meinungen, diese respektieren.

Auch Schweigende profitieren vom Gespräch. Vielleicht mögen sie sich an einem andern Abend äussern.

Die Gesprächsleitung sorgt für die Moderation des Gesprächs: regt an, ermuntert zum Sprechen, fragt nach, lässt alle zu Wort kommen, die dies wünschen.

Die Themen der Abende

Themen für das zweite Halbjahr 2010

17. August 2010: Man glaubt gar nicht, wie schwer es ist, eine Tat in einen Gedanken umzusetzen!
21. September 2010: Eine Notlüge ist immer verzeihlich. Wer aber ohne Zwang die Wahrheit sagt, verdient keine Nachsicht.
19. Oktober 2010: "Das Leben geht weiter." Als es erlaubt ist.
16. November 2010: Erröten, Herzklopfen, ein schlechtes Gewissen - das kommt davon, wenn man nicht gesündigt hat.
21. Dezember 2010: Das Familienleben ist ein Eingriff ins Privatleben.

Programm Café Psy 2/2010 zum Download als Plakat

"Café Psy: Was ist privat, was öffentlich?"

Interne Veranstaltungen
•Werkstattgespräche
Keine Weisheit löffelweise, keine Wahrheit ex cathedra, keine abschliessende Beurteilung, sondern gemeinsames Suchen, Skizzieren und Entwickeln, Grenzgänge zwischen Therapieschulen, Anregungen zum Querdenken - das sind unsere Werkstattgespräche.
Die KollegInnen, die einladen, stellen ihren Praxisraum samt Sitzgelegenheiten und ein paar Flaschen Mineralwasser zur Verfügung, initiieren den Gedankenaustausch über ein Thema, das ihnen lieb, wichtig und vertraut oder auch rätselhaft und frag-würdig ist - alles Weitere ergibt sich.

•Lese- und Intervisionsgruppe "Psychotherapie im Alter"
Nächstes Treffen am Mittwoch, 25. August 2010, 08.00 bis 10.00 Uhr bei Peter Schwob, Falterstrasse 4, Oberwil.
Religiöse Themen - Trostkeule, Opium, Halt, Brücke?

Kontakt: Peter Schwob

Medienkontakte
Die Mediengruppe vermittelt auf Anfrage JournalistInnen von Radio, Fernsehen und Zeitungen den Kontakt zu VPB-Mitgliedern, die als ExpertInnen zu verschiedenen Themen Stellung nehmen und Interviews geben.

Auskunft:
Karl Bruder, Tel. 061 481 93 08 und Ruth Waldvogel, Tel. 061 302 33 10.

 


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last modified: 2010-06-30