Der VPB ist der älteste kantonale Psychotherapieverband der Schweiz, Gliedverband der FSP (Föderation der Schweizer Psycholog:innen) und Kollektivmitglied der ASP (Assoziation Schweizer Psychotherapeut:innen). Er berät Patient:innen bei Fragen zur Psychotherapie (Wahl einer Therapie, Finanzierung, Umgang mit Behörden, Krankenkassen und Versicherungen, Patient:innen-Rechte etc.), er vertritt die Psychotherapie und die Psychotherapeut:innen in der Region politisch, und er bietet kollegialen Austausch und einen Raum für Gespräche und Debatten über Therapieschulen und Generationen hinweg. Mehr über uns...

Mit seiner Standeskommission sichert der VPB die hohen ethischen Standards seiner Mitglieder.  Zu den Standesregeln  gehört zentral, die persönliche und sexuelle Integrität der Patient:innen zu respektieren und die Schweigepflicht gegenüber Dritten zu wahren. Die Standeskommission erreichen Sie über das Kontaktformular oder per Mail: stako@psychotherapie-bsbl.ch


Psychotherapie in Basel

Sie suchen eine Psychotherapeutin oder einen Psychotherapeuten in Basel-Stadt oder Baselland? Alle hier aufgelisteten Psychotherapeut:innen erfüllen nicht nur die gesetzlichen Voraussetzungen zur Berufsausübung, sondern unterstehen darüber hinaus den Berufsordnungen des VPB und dessen schweizerischen Dachverbandes, der Föderation der Schweizer Psycholog:innen (FSP) bzw. der Assoziation Schweizer Psychotherapeut:innen (ASP). Diese Berufsordnungen regeln insbesondere den Datenschutz, die Schweige-, die Sorgfalts- und Weiterbildungspflicht.


   Aktuelles

Überbrückungsfonds Baselland für Psychotherapien während Corona

Der Regierungsrat Baselland hat auf Antrag des VPB 147‘000.– Franken aus dem Swisslos-Fonds gesprochen, um Psychotherapien mitzufinanzieren und zu fördern, die im Zusammenhang mit Corona nötig werden, aber aufgrund der finanziellen Situation der Patient:innen nicht finanziert werden können. Damit sollen mehr Therapieplätze für finanzschwache Patient:innen geschaffen werden, als Überbrückung bis zur Einführung des Anordnungsmodells am 1. Juli 2022. Übernommen werden 80% der Therapiekosten für 15 Sitzungen (Honorar abzüglich Beiträge von Zusatzversicherung, EL, IV). Das Angebot richtet sich ausschliesslich an Einwohner:innen des Kantons Baselland. Die Behandlung muss hingegen nicht in Baselland stattfinden. Das Angebot läuft vom 15. Dezember 2021 bis zum 30. Juni 2022, also bis das Anordnungsmodell in Kraft tritt. Mehr Infos...

Runder Tisch des Kantons Baselland «Psychische Gesundheit während Corona»

Nach einer Anfrage im Landrat hat der Kanton einen Runden Tisch installiert, der sich mit der psychischen Belastung der Bevölkerung während Corona und der Corona-Massnahmen befassen soll. Vertreter:innen von gut zwanzig Institutionen der psychosozialen Versorgung haben sich seit Februar 2021 vier Mal online getroffen und ihre Einschätzungen ausgetauscht. Drei AG beschäftigen sich mit Jungen, Familien und Alten, wir arbeiten in der AG Fachpersonen mit: Wie geht es eigentlich ihnen, die die Belastung der Bevölkerung mittragen, und was brauchen sie? Eine zahlreich beantwortete Umfrage zeigte, dass es eine beachtliche Zahl von psychosozialen Profis gibt, die im Frühling 2021 am Rande ihrer Kräfte standen – zu einem guten Teil, soweit ersichtlich, weil Austausch und gemeinsame Bewältigung fehlten. Derzeit entwirft die AG in Absprache mit dem Kanton ein Konzept für den Fall, dass es wieder zu Einschränkungen kommt, sodass wir innert weniger Wochen mit einem Gruppenangebot startbereit wären. 

Das Anordnungsmodell kommt!

Am 19. März hat der Bundesrat beschlossen, das Anordnungsmodell einzuführen. Psychologische Psychotherapeut:innen mit kantonaler Praxisbewilligung können ab 1. Juli 2022 direkt mit der Grundversicherung der Krankenkassen abrechnen, wenn die Anordnung eines Hausarztes, einer Kinderärztin, eines Psychiaters oder einer Psychosomatikerin für eine Psychotherapie vorliegt. Diese Anordnungen gelten zuerst für 15, dann für weitere 15 Stunden; danach braucht es einen ausführlichen Bericht an die Vertrauensärztin der Kasse. Kriseninterventionen (10 Stunden) können von sämtlichen Ärzt:innen angeordnet werden. 

Damit entfällt das Delegationsmodell, das seit der Einführung des Krankenversicherungsgesetzes 1996 in Kraft war – und seit dann umstritten. Es zwang uns gut ausgebildete psychologische Psychotherapeut:innen, uns von einer Ärztin / einem Arzt anstellen zu lassen und unter deren Aufsicht zu arbeiten, wenn unsere Patient:innen auf die Leistungen der Grundversicherung angewiesen waren. Mit der jetzigen, mühsam erkämpften Änderung verbessert sich der Zugang zur Psychotherapie für viele Leute.

Termine

Café Psy

 

Nächster Termin: 18. Januar 2022

20.00 bis 21.30 Uhr, Buchhandlung Ganzoni

Teilnahme nur mit Covid-Zertifikat!

 

«Freiheit ist die Abwesenheit von Drama, von Angst»

 

Mehr zum Café Psy...

 

für Patient:innen

für Therapeut:innen

Kontakt

 

Verband der Psychotherapeutinnen und

Psychotherapeuten beider Basel

4000 Basel

 

mail@psychotherapie-bsbl.ch