Was bezweckt der VPB?

Laut den geltenden Statuten bezweckt der Verband die Förderung der fachlichen, ethischen und wirtschaftlichen Interessen des Berufsstandes durch

  • die Wahrung der Berufs- und Standesinteressen und Engagement für die Psychotherapie;
  • die Pflege des wissenschaftlichen und kollegialen Kontakts; 
  • die Verpflichtung auf die für alle Mitglieder verbindliche Standesordnung;
  • die Zusammenarbeit mit Organisationen, die sich mit Psychotherapie und verwandten Gebieten befassen; 
  • die Zusammenarbeit mit und Interessenvertretung gegenüber öffentlichen und politischen Instanzen in Belangen der Psychotherapie, z.B. Krankenkassen, Ärzt:innen, psychiatrischen Stellen, Behörden, etc.
  • die Organisation der Vertretung der Psychotherapeut:innen in den Koordinationsversammlungen Psychiatrie Basel-Stadt (Psychiatrie-Kommission, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Interkulturelle Psychiatrie), die Beteiligung an der Folgeplanung Psychiatrie Baselland, die Zusammenarbeit mit Patient:innen-Organisationen und anderen nicht-staatlichen Institutionen im Psychiatriebereich; 
  • die Verbindung mit schweizerischen Dachorganisationen (FSP, ASP).

 

 



Myrta Benedetti-Staub, Netzwerke (2011) – Drei Holzschnitte zum 40. Jubiläum des VPB

Was tut der VPB für Klient:innen, Patient:innen und die Bevölkerung?

Wir geben Ihnen Auskunft und beraten Sie, wenn Sie Fragen zur Psychotherapie generell haben, zu deren Finanzierung, zum Umgang mit Behörden, Krankenkassen und Versicherungen im Zusammenhang mit psychotherapeutischen Anliegen, zu den Patient:innen-Rechten etc. Sie erreichen uns mit dem Kontaktformular auf dieser Website, per Mail (mail@psychotherapie-bsbl.ch) oder postalisch (VPB, 4000 Basel).

 

Mit seiner Standeskommission bringt der VPB seine Entschlossenheit zum Ausdruck, die hohen ethischen Standards seiner Mitglieder zu wahren und ihnen nötigenfalls auch Geltung zu verschaffen. Die Standeskommission untersucht auf Anzeige eines Patienten/einer Klientin Vorfälle, in denen sich ein VPB-Mitglied nach Ansicht der anzeigenden Person nicht an die Standesregeln gehalten hat. Zu den Standesregeln gehört zentral das Respektieren der persönlichen und sexuellen Integrität der Patient:innen, worunter auch die Schweigepflicht gegenüber Dritten fällt. Die Standeskommission fungiert als Ombudsstelle,  ist aber auch befugt, Massnahmen gegen ein Mitglied zu beschliessen.

Wir unterhalten eine kostenlose Psychotherapieplatzvermittlung (Frau L. Tobler und Frau F. Zumstein, Tel. 061 303 12 12) und, zusammen mit dem PPB, dem Verband der Psychologinnen und Psychologen, die Website www.psychotherapeuten-bsbl.ch, auf der Sie mittels einer Suchmaschine selber einen passenden Therapieplatz finden können. Sie können das Psychotherapieverzeichnis auch als PDF herunterladen und ausdrucken; darauf finden Sie ärztliche und psychologische Psychotherapeut:innen in BS und BL. Ausserdem unterstützen wir doc24.ch, worüber man leicht Hausärzt:innen, Psychiater:innen, Zahnärzt:innen und psychologische Psychotherapeut:innen finden kann.

 

 

 


Was tut der VPB für seine Mitglieder?

Wir vertreten die Sache der Psychotherapie in der Öffentlichkeit und gegenüber Behörden. Wir kontrollieren die Einhaltung der Werbebeschränkung und werden bei Übertretungen vorstellig. Wir nehmen aktiv an Vernehmlassungen auf kantonaler und eidgenössischer Ebene teil. Wir unterstützen die Arbeit in den Gremien der Psychiatrie Basel-Stadt und in der Folgeplanung Psychiatrie Baselland. Wir sind massgeblich beteiligt am Aufbau einer definierten Zusammenarbeit mit Psychiater:innen und Institutionen.

 

Zudem stellen wir ein Forum für Kontakt, Austausch und Weiterbildung über Generationen und Therapierichtungen hinweg zur Verfügung: Wir informieren in regelmässigen Mitgliederbriefen über Aktuelles im Zusammenhang mit unserem Berufsstand, wir organisieren informelle Treffen, Vorträge und Fortbildungen und bieten die Möglichkeit, sich berufspolitisch zu engagieren.

 

Möchten Sie VPB-Mitglied werden? Hier finden Sie weitere Informationen...