Gestalttherapie und Integrative Therapie


Das Menschenbild der Gestaltpsychotherapie und der Integrativen Therapie fusst auf der Auffassung, dass die psychische Entwicklung des Menschen ein lebenslanger Prozess ist. Dieser gestaltet sich zwischen dem mit den Ressourcen zur Lebensbewältigung ausgestatteten Selbst und seinem sozialen Umfeld, in das es eingebettet ist. Im Kontakt mit sich selbst und der Lebenswelt kann persönliche Entwicklung entstehen.

 

Wird dieser Entwicklungsprozess nicht gestört, sind Auseinandersetzung, Bewältigung und Integration von Lebensthemen möglich (= gute Gestalt). Wird der Prozess jedoch behindert, entsteht Entfremdung sich selbst und der Umwelt gegenüber (= offene Gestalt). Die Bewältigung eines aktuellen Lebensereignisses ist durch diese beiden Entwicklungen geprägt. In der Psychotherapie werden die eigenen Fähigkeiten zur Lebensbewältigung wieder freigelegt.

 

Die Gestaltpsychotherapie und die Integrative Therapie gehen vom aktuellen Erleben auf dem Hintergrund der bisher gemachten Lebenserfahrungen aus. Im direkten Kontakt mit dem Psychotherapeuten werden die gelungenen und die blockierten Entwicklungen wahrgenommen, gefühlsmässig wieder erlebt und kognitiv verarbeitet. In beiden Therapieformen wird der Mensch ganzheitlich als fühlendes, denkendes, körperliches, soziales, und spirituelles Wesen wahrgenommen.

 

Die Behandlung ist tiefenpsychologisch orientiert. Zusätzlich werden verschiedene Methoden wie Psychodrama und Körperpsychotherapie miteinbezogen. Es wird mit verschiedenen Mitteln wie etwa kreativen Medien, Traumarbeit und Verhaltenstraining gearbeitet.

 

Schweizer Verein für Gestalttherapie und Integrative Therapie www.gestalttherapie.ch